Selektiver Fokus

Sehe ich richtig?

Durch einen selektiven Fokus kann man das Auge bzw. Gehirn täuschen. Die Wahrnehmung verschwimmt und man erkennt im ersten Moment nicht ob es sich hier um eine Miniaturwelt oder um ein echtes Foto handelt. Aber sehen Sie selbst....

Echt oder Miniatur

Der kleine Klugschieter

Schärfe
Das gesunde menschliche Auge sieht Dinge grundsätzlich scharf. Nichts ist verwackelt. Selbst wenn man sich bewegt, z. B. mit dem Kopf schüttelt, kann man Objekte anfixieren und scharf wahrnehmen.
Bei der Kamera ist Voraussetzung für die Schärfe eines Bildes eine ruhige Kameraführung. Die Lichtstrahlen, die das Bildobjekt reflektiert, werden als Lichtpunkte auf dem Film/Sensor aufgezeichnet. Daraus folgt: Nur auf der fokussieren Ebene erscheinen die Punkte als Punkte und daher scharf. Außerhalb der Schärfeebene werden Punkte als Kreise (= Zerstreuungskreise) aufgenommen. Je größer diese Kreise, desto unschärfer das Bild.

Tolerenzbereich der Schärfe = Tiefenschärfe. Sie wird bestimmt durch:Brennweite, Blendenöffnung, Entfernung zum Motiv Der Verschluss steuert die Bewegungsunschärfe. Eine kurze Verschlusszeit friert Bewegungsabläufe ein (z. B. für Sportaufnahmen). Eine lange Verschlusszeit lässt z. B. Wasser fließen oder wie Samt aussehen. Bewegungsunschärfe entsteht auch durch Mitziehen der Kamera oder bewußtes Verwackeln.

Quelle: http://wikipedia.org