Lüneburg

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Die Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg

Die Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg (plattdeutsch Lümborg) ist eine Mittelstadt in Niedersachsen mit etwa 73.000 Einwohnern (Agglomeration rund 108.000 Einwohner[2]) Sie liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Hamburg und gehört zur Metropolregion Hamburg. Die Stadt befindet sich am Rande der nach ihr benannten Lüneburger Heide an der Ilmenau. Sie hat den Status einer Großen selbständigen Stadt, ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises und nordostniedersächsisches Oberzentrum

Fotoeindrücke von Lüneburg

Basisinformation

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Lüneburg
  • Höhe: 17 m ü. NN
  • Fläche: 70,38 km²
  • Einwohner: 72.800 (31. Dez. 2009)[1]
  • Bevölkerungsdichte: 1034 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 21335–21339
  • Vorwahl: 04131
  • Kfz-Kennzeichen: LG
  • Gemeindeschlüssel: 03 3 55 022
  • Stadtgliederung: 17 Stadtteile
  • Adresse der Stadtverwaltung: Am Ochsenmarkt 21335 Lüneburg
  • Webpräsenz: www.lueneburg.de Oberbürgermeister: Ulrich Mädge (SPD

Stadtteile

Stadtteile: Altstadt, Bockelsberg, Ebensberg, Goseburg-Zeltberg, Häcklingen, Kaltenmoor (größter Stadtteil mit rund 9.000 Einwohnern), Kreideberg, Lüne-Moorfeld, Mittelfeld, Neu Hagen, Ochtmissen, Oedeme, Rettmer, Rotes Feld, Schützenplatz, Weststadt und Wilschenbruch. Jüttkenmoor, Klosterkamp, Bülows Kamp, In den Kämpen, Krähornsberg, Schäferfeld, Volgershall und Zeltberg sind Bezeichnungen für einzelne Baugebiete innerhalb eines Stadtteils.

Entwicklung

Entwicklung vom Dorf zur Handelsstadt

Die erste urkundliche Erwähnung Lüneburgs im Mittelalter findet sich in einer Urkunde vom 13. August 956, in der König Otto I. „den Zoll zu Lüneburg an das zu Ehren des heiligen Michaels errichtete Kloster“ schenkt (teloneum ad Luniburc ad monasterium sancti Michahelis sub honore constructum). Eine ältere Erwähnung des Ortes in den fränkischen Reichsannalen (zum Jahre 795: … ad fluvium Albim pervenit ad locum, qui dicitur Hliuni) wird auf einen der drei Kerne Lüneburgs bezogen; vermutlich auf die spätere, ab 951 als Sitz der Billunger belegte Burg auf dem Kalkberg. Der elbgermanische Name Hliuni entspricht dabei dem langobardischen Wort für „Zufluchtsort“.
Durch archäologische Funde ist sicher, dass die Umgebung Lüneburgs zu dieser Zeit bereits besiedelt war (im Museum für das Fürstentum Lüneburg kann man zum Beispiel eine ganze Reihe qualitätvoller Exponate bewundern, die hier gefunden wurden) und die Saline zu diesem Zeitpunkt bereits ihren Betrieb aufgenommen hatte.
Der Sage nach wurde das Salz vor mehr als 1000 Jahren von einem Jäger entdeckt, der eine weiße Wildsau geschossen hatte. Salzkristalle im Fell des toten Tieres sollen ihn auf die Saline aufmerksam gemacht haben.
Trotz der Saline war Lüneburg ursprünglich dem nur wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick untergeordnet. Bardowick war älter und ein bedeutender Handelsplatz mit den Slawen. Bardowicks Reichtum – es hatte sieben Kirchen – rührte natürlich daher, dass keine weiteren Handelszentren geduldet wurden. Erst nachdem Bardowick sich nicht Heinrich dem Löwen unterordnen wollte, wurde es deswegen 1189 von ihm zerstört. Daraufhin bekam Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich nun an Bardowicks Stelle zum zentralen Handelsplatz der Gegend.


Quelle: http://wikipedia.org